Waschtrockner-Test.org – Modelle im Vergleich

Waschtrockner TestWaschtrockner – Waschen und Trocknen in einer Maschine. Findet heraus, ob und welcher Waschtrockner zu Euch passt. Dazu haben wir hier alle wichtigen Informationen zu aktuellen Modellen zum Vergleich aufbereitet. Die Informationen wurden aus Quellen wie Produktdatenblättern, Kundenrezensionen oder Testberichten von Testmagazinen wie Stiftung Warentest zusammengetragen, aufbereitet und sollen Euch bei der Kaufentscheidung helfen.

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Was sagen die Testmagazine zu den aktuellen Waschtrocknern?

Die besten Waschtrockner bei Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat bisher nur wenige Waschtrockner unter die Lupe genommen. Der letzte Test eines einzigen Waschtrockner Modells stammt aus dem Jahr 2015. Die übrigen Tests sind noch älter, so dass die meisten Modelle kaum noch auf dem Markt verfügbar sind. Hier eine Auflistung der letzten Ergebnisse:

Modell Note Ausgabe
Miele WT 2780 WPM „gut“ (1,9) 9/2012
Siemens WD14H540 „gut“ (1,9) 9/2012
Bosch WVH28540 „gut“ (1,9) 9/2012
Zanker WTF968A.8 „gut“ (2,1) 9/2012
AEG Lavamat Turbo L16850A3 „befriedigend“ (2,8) 9/2012
AEG L99484HWD „ausreichend“ (4,0) 10/2015
LG F1480YD „ausreichend“ (4,0) 9/2012

Ergebnisse des ETM Testmagazins

Etwas aktueller und häufiger sind die Waschtrockner Tests des ETM Testmagazins aus Witten.

Modell Bewertung Ausgabe
Samsung WD80K5400OW 92,45/100 12/2016
Samsung WD80J6400 AW 92,0/100 9/2015
Siemens WD15G442 91,5/100 9/2015
Grundig GWD 59405 89,8/100 9/2015
Beko WDA 96143 88,3/100 9/2015
Whirlpool AWZ 614 88,6/100 6/2012

Typische Fragen zum richtigen Waschtrockner

Waschmaschine und Wäschetrockner oder doch lieber einen Waschtrockner kaufen?

Sofern Ihr weder eine Waschmaschine noch einen Trockner habt, stellt sich natürlich die Frage, ob Ihr diese beiden Einzelgeräte kauft oder besser eine Kombination in Form eines Waschtrockners vorzieht. Letzteres hat in jedem Fall den Vorteil einer Platzersparnis, was besonders in kleinen Single-Wohnungen nicht unterschätzt werden darf. Außerdem kann die Kleidung das Waschen und Trocknen in einem einzigen Zyklus durchlaufen. Habt Ihr zwei Geräte, muss die Wäsche natürlich zwischendurch die Maschine wechseln. Zudem braucht ein Waschtrockner im Gegensatz zu einigen herkömmlichen Trocknern keine Belüftung nach außen, was in einigen Räumen ohne Außenwand schnell für Probleme sorgen kann. Dafür haben Waschmaschine und Trockner den Vorteil, dass Ihr eine erheblich höhere Kapazität nutzen könnt. Während noch Wäsche trocknet, kann erneut eine Waschmaschine angestellt werden. Besonders in Mehrpersonenhaushalten ist das ein unschätzbarer Vorteil.

Bei den Kosten hält sich die Mehrausgabe von Trockner und Waschmaschine gegenüber dem Waschtrockner übrigens durchaus in Grenzen: Denn beide Geräte zusammen sind nicht immer teurer als ein Waschtrockner, die Ersparnis des Kombigeräts fällt nicht selten überschaubar aus. Die Auswahl an Waschtrocknern ist zudem weitaus kleiner, was „Schnäppchen haschen“ etwas schwieriger macht. So bleibt also die Feststellung, dass ein Waschtrockner vor allem für Singles oder Paare geeignet ist, die nur wenig Platz in ihrer Wohnung haben. Speziell bei größeren Haushalten ist eine Kombination aus Trockner und Waschmaschine wegen der höheren Kapazitäten klar im Vorteil. Gleichstand herrscht übrigens beim Energieverbrauch: Zwar verbraucht ein Waschtrockner etwas mehr Strom als eine herkömmliche Waschmaschine, jedoch nicht unbedingt mehr als Trockner und Waschmaschine zusammen. Deutlicher dürften hier die Schwankungen zwischen verschiedenen Geräten ausfallen, was es sinnvoll macht, auf ein effizientes Gerät zu achten. Gerade beim Wasserbedarf ist der Waschtrockner auch mal im Nachteil: Denn zur Kühlung der bei der Trocknung anfallenden Wärme wird teilweise Wasser verwendet, was den Verbrauch gegenüber Einzelgeräten erhöht. In der Regel fällt der Unterschied allerdings sehr moderat aus.

Waschtrockner vs. Waschmaschine + Wäschetrockner

Waschtrockner Waschmaschine
+ Wäschetrockner
Benötigter Platz positiv negativ
Zeitaufwand beim Waschen/Trocknen positiv negativ
Kapazität negativ positiv
Energieverbrauch neutral neutral
Anschaffungskosten neutral neutral

Sollte man sich für einen Waschtrockner Frontlader oder Toplader entscheiden?

Toplader-Waschtrockner werden von oben beladen, sind sehr schmal (ca. 45 cm breit) und perfekt für kleine Nischen geeignet. Dadurch könnt Ihr den Toplader bequem und einfach in Augenhöhe befüllen und entladen. Frontlader-Kombigeräte sind kompakt und ersparen das Ausladen der nassen Wäsche in den Trockner. Das spart Zeit und Aufwand.

Vor- und Nachteile der Toplader Modelle

Zu den Vorteilen der Toplader-Modelle zählt, dass sie wenig Platz einnehmen und perfekt geeignet sind, um in einer Nische Platz zu finden. Menschen mit Rückenproblemen bevorzugen den Toplader, weil man sich nicht in die Hocke begeben muss, um den Waschtrockner zu beladen. Für einen kleinen Haushalt eignen sich Toplader gut, denn der Standard liegt bei ca. 5,5 Kilo Fassungsvermögen. Toplader mit gleicher Ausrüstung sind in der Anschaffung tendenziell teurer als Frontlader, weil die Technik auf kleinstem Raum komprimiert ist. Man muss allerdings auch dazu sagen, dass Toplader in der Regel nie an die Ausstattung von Frontladern heran kommen. Nachteilig ist, dass Ihr auf Toplader-Modellen nichts abstellen könnt und für den Trockner zusätzlichen Stauraum benötigt. Der Toplader bietet zudem nur ein relativ geringes Fassungsvermögen, weshalb er sich für Familien wenig eignet.

Frontlader oder Toplader

Wieso gibt es nur so wenige Toplader Modelle bei Waschtrocknern?

Bei den Topladern findet Ihr weniger Modelle als bei Frontladern. Toplader bieten aufgrund der schmalen Maße ein kleineres Fassungsvermögen, was eher für Singlehaushalte sinnvoll ist. Toplader werden zudem seltener gewünscht. Hersteller richten das Angebot nach der Nachfrage und bieten deshalb weniger Modellauswahl als bei Frontladern.

Haben Toplader-Waschtrockner eine Zukunft?

Sicher zählen Toplader nicht zu den beliebtesten Waschtrocknern. Toplader sind auf eine individuelle Käuferschicht zugeschnitten, die die Vorteile dieses Waschtrockners schätzen und trotz häufig weniger Leistung den Platzvorteil zu schätzen wissen. Dieser Nischenmarkt wird auch in Zukunft bedient werden, sodass Toplader nicht vom Markt verschwinden werden. Die Weiterentwicklung wird von den Herstellern aber sicherlich nicht so schnell voran getrieben.

Wieviel Fassungsvermögen sollte ein Waschtrockner haben?

Das Fassungsvermögen üblicher Waschtrockner beträgt etwa 7-8 kg. Bei der Angabe handelt es sich um die Masse der trockenen Wäsche, die in die Trommel gegeben werden sollte. Weniger ist natürlich auch möglich, aber wenn Ihr die Kapazität des Waschtrockners nicht vollkommen ausnutzt, verringert sich die Effizienz. Wenn Ihr also in einem kleinen Haushalt nicht warten wollt, bis genügend Wäsche anfällt, solltet Ihr Euch besser nach einem Model mit einem kleineren Fassungsvermögen von etwa 5-6 kg umsehen. Dabei spart Ihr nicht nur bei jedem Waschgang Energie, vor allem die Anschaffung ist auch spürbar günstiger.

Wichtig: Bei einem Waschtrockner entspricht die Menge der Kleidung, die getrocknet werden kann, nicht jener, die für den Waschvorgang maximal möglich ist.

Eine Angabe wie „6/4 kg“ deutet darauf hin, dass durchaus 6 kg gewaschen werden können, wogegen nur 4 kg optimal getrocknet werden können. Dabei entfällt dann unter Umständen der grundsätzliche Vorteil, beide Vorgänge in einem Zyklus nacheinander ablaufen zu lassen. Für Großfamilien mit zwei Erwachsenen und vier oder mehr Kindern sollte der Waschtrockner durchaus mit 9 kg oder mehr Wäsche zurecht kommen können – allerdings nur dann, denn neben dem Betrieb wird auch die Anschaffung mit wachsender Größe spürbar teurer.

Was sollte man vor dem Kauf über den Energie- und Wasserverbrauch heutiger Waschtrockner wissen?

Bauartbedingt ist zu beachten, dass ein Waschtrockner höhere Strom- und Wasserverbräuche als vergleichbare Einzelgeräte aufweist. Dies liegt daran, dass im Vergleich zu einem reinen Wäschetrockner eine kleinere Trommel in das Gerät eingebaut ist. Deshalb muss vor dem Trocknerprogramm ein Teil der Wäsche aus der Trommel herausgenommen werden, wenn man dieselbe Trocknerleistung erzielen möchte. Das heißt, dass einem Waschzyklus oft zwei Trockenzyklen folgen, was zwangsläufig auch zu einem erhöhten Stromverbrauch führt. Da zudem fast jedes Trocknermodell zum Trocknen selber Wasser benötigt, um die Feuchtigkeit aus der Trocknungsluft auszukondensieren, geht mit dem zweiten Trocknerzyklus zusätzlich ein höherer Wasserverbrauch einher.

Waschtrockner Energieverbrauch

Foto: MASP – Fotolia.com

Um verschiedene Geräte und deren Verbräuche vor dem Waschtrocknerkauf miteinander vergleichen zu können, müssen Waschtrockner in der EU mit einem Energielabel versehen sein. Dieses Energielabel zeigt mittels einer farblich gekennzeichneten Skala an, welcher Energieeffizienzklasse (A – niedriger Energieverbrauch bis G – hoher Energieverbrauch) der jeweilige Waschtrockner zugeordnet ist. Für die Einordnung wird der Stromverbrauch für einen vollständigen Zyklus aus Waschen und Trocknen bei 60°C und komplett gefüllter Waschtrommel herangezogen. Neben weiteren gerätespezifischen Kennwerten findet sich auf dem Label auch der Wert für den Wasserverbrauch bei einem Wasch- und Trockenvorgang.

Welche Basis- und Extra Programme bieten heutige Waschtrockner?

Auf Grund der vielfältigen Anzahl an Materialien und Materialmischungen, aus denen moderne Textilien hergestellt werden, müssen hohe Ansprüche an Waschtrockner hinsichtlich einer pflegenden und effizienten Behandlung gestellt werden. Hersteller statten heutige Geräte deshalb mit einer Vielzahl an unterschiedlichsten Programmen aus, um diesem Bedarf gerecht zu werden. Die Auswahl des geeigneten Programms richtet sich dabei nach der Art der eingesetzten Materialien, der Art der Verschmutzung, dem Verschmutzungsgrad, dem Verwendungszweck des zu reinigenden Textilstücks und der Belademenge. Nachfolgend findet sich eine Aufzählung der gängigsten Basis- und Extra-Programme, deren Benennung von Hersteller zu Hersteller variiert.

Standard-Programme

Das Standard-Waschprogramm für farbechte und normal verschmutzte Textilien heißt „Koch- und Buntwäsche“, bei dem die Waschleistung durch unterschiedliche Trommelbewegungen unterstützt wird.
Darauf aufbauend bieten Hersteller mit dem „Eco“-Modus einen optimierten Waschbetrieb, mit dem sich der Energieeinsatz reduzieren lässt. Für leicht verschmutzte Wäsche bei geringer Beladung eignet sich jedoch ein Kurzwaschgang üblicherweise am besten, da sich der Stromverbrauch durch die verkürzte Laufzeit im niedrigen Temperaturbereich dementsprechend verkürzt.
Speziell für maschinenwaschbare Wollwäsche aus reiner Wolle findet sich in der Regel ein „Wolle“-Programm, das die entsprechenden Textilien besonders schonend wäscht.
Die Basis-Trocknerprogramme richten sich ebenso nach den zu trocknenden Materialien, wobei zwischen einem energiesparenden Modus, „Schranktrocken“ und „Bügeltrocken“ unterschieden wird. Darüber hinaus können unterschiedliche Trockenzeiten eingestellt werden.

Extra-Programme

Bei Waschtrocknern finden sich Extra-Programme vor allem für Waschzyklen. So kann modellbedingt zwischen einem „Bettdecken“-Programm für größere Einzel-Wäschestücke, einem Programm für Funktionswäsche aus Mikrofasern und einem „Mix“-Programm für unterschiedlichste Materialien in einem Waschgang ausgewählt werden. Weiter bieten funktionellere Geräte Programme für Textilien mit Hautkontakt, bei dem Waschmittelrückstände besonders effektiv ausgespült werden, und für die „Nacht“, bei dem der Betrieb geräusch- und vibrationsarm erfolgt. Herstellerspezifisch finden sich sicherlich noch weitere Extra-Programme, wobei jedoch gilt, dass mit steigender Programmanzahl auch ein höherer Gerätepreis anzusetzen ist.

Welche Waschtrockner Marken gibt es und was zeichnet sie aus?

Ein Waschtrockner kombiniert die Wasch- und die Trocknenfunktion in einem Gerät, deshalb eignet es sich besonders für Verbraucher mit wenig Platz in der Wohnung. Wer sich für ein solches Gerät interessiert, trifft auf zahlreiche Modelle bekannter Marken. Es bestehen zwischen den Herstellern zum Teil deutliche Unterschiede, was zum Beispiel das Preisniveau, die Qualität und die technischen Funktionen betrifft. Bevor ihr zum Kauf schreitet, solltet ihr euch einen Überblick über die wichtigsten Marken verschaffen:

AEG Waschtrockner

Die Marke AEG steht seit 1883 für deutsche Markenqualität, das gleichnamige Unternehmen gibt es aber nicht mehr. Mittlerweile gehören die Markenrechte der schwedischen Gesellschaft Eletrolux AB, die unter diesem Logo weiterhin Haushaltsgeräte wie Waschtrockner produziert. Die meisten Modelle lassen sich in der mittleren Preisklasse einordnen. Wenige Modelle wie die Geräte mit dem Zusatz „Ökokombi-Plus“ zählen zur höherpreisigen Kategorie. Diese bestechen durch eine besonders hohe Energieeffizienz, die höheren Anschaffungskosten können Besitzer durch den niedrigeren Verbrauch wettmachen. Erwähnung verdient auch die Non-Stop-Technologie, die der Hersteller beim Lavamat Turbolader einbaut. Diese ermöglicht das Waschen und das anschließende Trocknen in einem Vorgang, Nutzer müssen die Maschine zwischendurch nicht erneut programmieren. Als nützlich erweist sich zudem das spezielle Non-Stop-Programm für dringende Fälle: Mit ihm lässt sich bis zu einem Kilogramm Kleidung in einer Stunde säubern und trocknen. Mit Technologien wie der ProTex Trommel, dem OptiSense-Waschsystem sowie der Direct Spray Waschtechnik verspricht der Anbieter eine schonende Behandlung der Kleidung.

Bosch Waschtrockner

Die 1886 gegründete und in Gerlingen beheimatete Robert Bosch GmbH zeichnet sich durch eine vielfältige Geschäftstätigkeit aus, neben Haushaltsgeräten wie Waschtrocknern zeichnet sich der Konzern unter anderem für Handwerksgeräte, Solartechnik und Automobilzubehör verantwortlich. Die Bosch Waschtrockner der mittleren bis oberen Preiskategorie fallen unter anderem durch eine hohe Effizienz beim Wasserverbrauch auf. Beim Modell Logixx 7 setzt der Hersteller zum Beispiel auf die AirCondensation Technology, welche die meist notwendige Wasserzufuhr beim Trocknungsvorgang überflüssig macht. Laut Bosch sparen Nutzer damit pro Vorgang bis zu 38 Liter. Auch in puncto Bedienfreundlichkeit überzeugt das Modell: Der SelfCleaning Condensor erspart das manuelle Reinigen des Kondensators. Zudem können Bediener zwischen zahlreichen Waschprogrammen wählen. Mit ihnen lässt sich Wäsche etwa besonders gründlich oder energiesparend waschen. Bei einem Produktevergleich der unabhängigen Verbraucherschutzorganisation Stiftung Warentest erhielt dieser Waschtrockner eine 1,9 (Ausgabe 10/2012) und ergatterte damit zusammen mit zwei anderen Modellen den ersten Platz.

Siemens Waschtrockner

Ursprünglich verantwortete der Münchner Traditionskonzern die Produktion von Haushaltsgeräten eigenständig, bereits seit 1967 kooperiert er dafür mit der Robert Bosch GmbH. Zusammen betreiben die beiden Unternehmen die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, die unter dem Logo Siemens unter anderem Waschtrockner entwickelt. Wie Bosch erzielte auch ein Siemens-Produkt beim Vergleich der Stiftung Warentest den ersten Platz, die Prüfer lobten insbesondere die Energieeffizienz. Auch hier sorgt eine Luftkondensations-Technologie dafür, dass beim Trocknen kein Wasserverbrauch anfällt. Die Waschtrockner dieser Marke empfehlen sich für alle, die durchschnittlich bis leicht überdurchschnittlich viel Geld ausgeben wollen und dafür ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erwarten. Die Maschinen fallen dabei durch einige Spezialfunktionen auf, zum Beispiel dem Outdoor/Imprägnieren-Programm und den Fleckenoptionen.

Miele Waschtrockner

Im Bereich der Wäschetrockner und Waschtrockner gilt das in Gütersloh ansässige Traditionsunternehmen als Pionier. So hat die Firma Miele 1958 das erste Wäschetrockner-Modell Europas produziert. Der Erfolg des Herstellers, der sich seit der Gründung 1899 mehrheitlich im Familienbesitz befindet, basiert auf seinem guten Ruf. Viele Verbraucher schätzen die hochwertigen Geräte, das trifft auch bei den Waschtrocknern zu. Die Stiftung Warentest diesen Eindruck bereits mehrfach in ihren Waschtrockner Tests bestätigt. So beurteilten die Verbraucherschützer in ihrer Ausgabe 10/2012 das Modell WT 2780 WPM mit der Note 1,9 und bestimmten es damit zusammen mit den beiden erwähnten Modellen von Bosch und Siemens zum Testsieger. Im Vergleich zu den anderen Herstellern kosten Miele-Geräte in der Regel am meisten, dafür bieten sie umfangreiche Funktionen und eine hochwertige Technologie. Mit der Fleckenoption entfernen Nutzer Flecken unterschiedlicher Art effektiv, die Schontrommel mit einer wabenförmigen Oberfläche garantiert ein sanftes Waschen und Trocknen. Das automatisierte Ausspülen von Flusen aus dem Gerät verhindert ärgerliche Textilverfärbungen, das Thermoschleudern als Kombination von Schleudern und Zufuhr heißer Luft minimiert den Zeit- und Energieaufwand.

Indesit Waschtrockner

Bei der italienischen Aktiengesellschaft Indesit handelt es sich ebenfalls um ein Unternehmen mit langer Geschichte, an dem weiterhin die Gründerfamilie die Mehrheit besitzt. Das Sortiment der Italiener richtet sich vornehmlich an Verbraucher, die sich für niedrige Kosten einen Waschtrockner anschaffen wollen. So können sich Studierende und Geringverdiener mit schmalem Budget ein solches Gerät leisten. Käufer dürfen für diese Preise aber kein hochkarätiges Modell erwarten, bei der Qualität kann Indesit nicht mit Markenherstellern wie Miele oder Bosch mithalten. Auch bei der Energieeffizienz müssen Nutzer Abstriche machen, einige Geräte erreichen nur die Energieeffizienklasse B. Auf praktische Funktionen müssen Besitzer aber nicht verzichten, auch die Geräte von Indesit zeichnen sich durch einige nützliche Technologien aus: Zeitschaltprogramme erlauben zum Beispiel den Start zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der nächsten 24 Stunden. Automatische Sensoren prüfen beim Trocknen die Feuchtigkeit in der Kleidung, der Waschtrockner endet erst beim Erreichen des gewünschten Trocknungsgrads.