Was ist ein Waschtrockner?

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Was ist ein Waschtrockner?Wenn man eine neue Waschmaschine kaufen will, aber auch gleichzeitig darüber nachdenkt die Vorteile eines Wäschetrockners nutzen zu wollen, wird unweigerlich auch das Thema Waschtrockner in den Fokus rücken. In diesem Beitrag wollen wir deshalb auf die Frage „Was ist ein Waschtrockner?“ eingehen und Ihnen helfen beim Kauf die richtige Entscheidung zu treffen.

Was ist ein Waschtrockner?

Ein Wachtrockner ist eine Kombination aus Waschmaschine und Wäschetrockner und erfreuen sich bei Verbrauchern großer Beliebtheit. Wenn Sie z.B. wenig Platz in Ihrer Wohnung zur Verfügung haben und nicht 2 Waschtrockner aufstellen können, dann sollten Sie sich überlegen, einen Waschtrockner anzuschaffen. Auch, wer nicht ganzjährig seine Wäsche draußen aufhängen kann, ist mit so einem Gerät gut beraten.

Der Vorteil eines Waschtrockners ist, dass er so eingestellt werden kann, dass er direkt nach dem Waschvorgang mit dem Trocknen beginnt. Sie müssen ihn also nur einmal anschalten und haben als Ergebnis trockene, frisch gewaschene Wäsche. Also praktisches Waschen und Trocknen mit nur einem Gerät.

Tipps für den Kauf eines Waschtrockners

1. Energie- und Wasserverbrauch

Waschtrockner sind in der Regel als Kondenstrockner erhältlich und benötigen deshalb keine Belüftung nach draußen. Zur Abkühlung der Trockenwärme benötigen die meisten Waschtrockner etwa 10 Liter Wasser pro ein Kilogramm Wäsche. Dadurch erhöht sich natürlich der Wasserverbrauch, der bei Waschtrocknern immer etwas höher liegt. Dafür können Waschtrockner bei anderen Funktionen Energie und damit bares Geld sparen.

EU Label bei Waschtrocknern

Das EU Label bei Waschtrocknern hat die Besonderheit, dass A die beste Energieeffizienzklasse ist.

Solltet Sie sich für einen Waschtrockner entscheiden, achten Sie beim Kauf darauf, dass das Gerät eine hohe Energieeffizienz hat. Am EU-Energielabel können Sie ablesen, wie viel Energie der Waschtrockner pro Lauf benötigt. Grundlage der Angaben sind das Waschprogramm bei 60 Grad und als Trockenprogramm „Baumwolle, schranktrocken“. Zusätzlich steht auf dem Energielabel, wie viel Strom das Gerät nur für einen Waschvorgang benötigt. Wie bei den meisten technischen Geräten sind ernergiesparsame Varianten meist teurer, gleichen den Unterschied beim Kaufpreis jedoch im Laufe der Jahre schnell wieder aus.

2. Fassungsvermögen

Wieviel Fassungsvermögen Ihr Waschtrockner haben sollte hängt von der Größe Ihres Haushalts ab. Je mehr Wäsche anfällt, umso größer sollte das Fassungsvermögen Ihres neuen Waschtrockners sein. Die meisten Waschtrockner haben eine Nennkapazität beim Waschen von 6-9 kg. Die Kapazität beim Trocknen liegt dagegen meist nur bei 4-7 kg, was den typischen Nachteil eines Waschtrockners zeigt.

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Wollen Sie nämlich die Wäsche hintereinanderweg waschen und trocknen, so werden Sie in der Regel einen Teil der Wäsche nach dem Waschen aus der Maschine entfernen müssen oder Sie befüllen die Maschine beim Waschen nur mit soviel Wäsche, wie das Modell beim Trocknen schafft.

3. Schleudern

Dazu sollten Sie sich für einen Waschtrockner mit hoher Schleuderzahl entscheiden. Denn je höher die Schleuderdrehzahl, desto weniger Zeit wird später für das Trocknen benötigt und desto kürzer ist das Gerät eingeschaltet. Die Schleuderkraft wird in Umdrehungen pro Minute angegeben. Für ein effektives und kurzes Trocknen sollte das Gerät schon über 1.200 bis 1.400 U/Min verfügen. Allerdings ist die Wäsche auch bei hohen Schleuderzahlen zerknitterter.

4. Extra Funktionen

Außerdem sollte der Waschtrockner über die Extrafunktionen wie „Bügeltrocken“ (die Wäsche ist noch leicht feucht, so dass sie ideal zu bügeln ist), „schranktrocken“ (die Wäsche ist so trocken, dass sie direkt in den Kleiderschrank geräumt werden kann) und „knitterfrei“ (auch im trockenen Zustand wird die Wäsche noch ständig bewegt, so dass weniger Knitterfalten entstehen) verfügen.

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Tipp zum Fassungsvermögen: Wäsche vorher sortieren für ein perfektes Ergebnis

Im Vergleich zu herkömmlichen Trocknern haben Waschtrockner, wie bereits beschrieben, den Nachteil, dass sie nur etwa die Hälfte der gewaschenen Wäsche auf einmal trocknen können. Doch dieser Nachteil lässt sich gut händeln, indem Sie die Wäsche entweder nach dem Waschvorgang halbieren oder von vorneherein nach Materialien sortieren in leicht zu trocknene Stoffe und solche, die zum trocknen länger benötigen. Gerade in Single-Haushalten oder kleineren Wohnungen, für die ein Waschtrockner eine echte Alternative zu zwei Geräten ist, fällt allerdings auch nicht so viel Wäsche an wie bei einer Großfamilie, so dass dieser Nachteil eigentlich hinnehmbar erscheint.

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