Waschtrockner: Praktisches Waschen und Trocknen mit nur einem Gerät

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

WaschtrocknerWachtrockner sind eine Kombination zwischen Waschmaschine und Wäschetrockner und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Wenn Ihr z.B. wenig Platz in Eurer Wohnung zur Verfügung habt und nicht zwei Geräte aufstellen könnt, solltet Ihr Euch überlegen, einen Waschtrockner anzuschaffen. Auch, wer nicht ganzjährig seine Wäsche aufhängen kann, ist mit so einem Gerät gut beraten. Der Vorteil eines Waschtrockners ist, dass er so eingestellt werden kann, dass er direkt nach dem Waschvorgang mit dem Trocknen beginnt. Ihr müsst ihn also nur einmal anschalten und habt als Ergebnis trockene, frisch gewaschene Wäsche.

Tipps für den Kauf eines Waschtrockners

Waschtrockner sind in der Regel als Kondenstrockner erhältlich und benötigen deshalb keine Belüftung nach Draußen. Zur Abkühlung der Trockenwärme benötigen die meisten Waschtrockner etwa 10 Liter Wasser pro ein Kilogramm Wäsche. Dadurch erhöht sich der Wasserverbrauch leicht. Dafür können Waschtrockner bei anderen Funktionen Energie und damit bares Geld sparen. Dazu solltet Ihr Euch für einen Waschtrockner mit hoher Schleuderzahl entscheiden. Denn je höher die Schleuderzahl, desto weniger Zeit wird für das Trocknen benötigt und desto kürzer ist das Gerät eingeschaltet. Die Schleuderkraft wird in Umdrehungen pro Minute angegeben. Für ein effektives und kurzes Trocknen sollte das Gerät schon über 1.200 bis 1.400 U/Min verfügen. Allerdings ist die Wäsche auch bei hohen Schleuderzahlen zerknitterter. Solltet Ihr euch für einen Waschtrockner entscheiden, achtet beim Kauf darauf, dass das Gerät eine hohe Energieeffizienz hat. Am Energielabel könnt Ihr ablesen, wie viel Energie der Waschtrockner pro Lauf benötigt. Grundlage der Angaben sind das Waschprogramm bei 60 Grad und als Trockenprogramm „Baumwolle, schranktrocken“. Zusätzlich steht auf dem Energielabel, wie viel Strom das Gerät nur für einen Waschvorgang benötigt. Wie bei den meisten technischen Geräten sind ernergiesparsame Varianten meist teurer, gleichen den Unterschied beim Kaufpreis jedoch im Laufe der Jahre schnell wieder aus. Außerdem sollte der Waschtrockner über die Extrafunktionen wie „Bügeltrocken“ (die Wäsche ist noch leicht feucht, so dass sie ideal zu bügeln ist), „schranktrocken“ (die Wäsche ist so trocken, dass sie direkt in den Kleiderschrank geräumt werden kann) und „knitterfrei“ (auch im trockenen Zustand wird die Wäsche noch ständig bewegt, so dass weniger Knitterfalten entstehen) verfügen.

Wäsche vorher sortieren für ein perfektes Ergebnis

Im Vergleich zu herkömmlichen Trocknern haben Waschtrockner allerdings den Nachteil, dass sie nur etwa die Hälfte der gewaschenen Wäsche auf einmal trocknen können. Doch dieser Nachteil lässt sich gut händeln, indem Ihr die Wäsche entweder nach dem Waschvorgang halbiert, oder von vorneherein nach Materialien sortiert in leicht zu trocknene Stoffe und solche, die zum trocknen länger benötigen. Gerade in Singlehaushalten oder kleineren Wohnungen, für die ein Waschtrockner eine echte Alternative zu zwei Geräten ist, fällt allerdings auch nicht so viel Wäsche an wie bei einer Großfamilie, so dass dieser Nachteil hinnehmbar ist.

Share.

Kommentieren